Warum solltest Du Deinen Körperentgiften?

Noch nie in der Geschichte des Menschen war die Umwelt und alle auf ihr lebenden Menschen so vielen Giften ausgesetzt wie heute. Ein junger, gesunder Organismus kommt mit dem einen oder anderen Giftstoff noch klar. Jedoch bleibt es leider nicht bei einem Giftstoff, sondern es kommen noch tausende weitere hinzu, denen man ständig ausgesetzt ist. Denn wir Menschen kommen täglich mit den unterschiedlichsten Substanzen in Berührung. Dazu zählen Nahrungsmittel und Nahrungsmittelzusatzstoffe, Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmittel ebenso wie Gebrauchsartikel aus den verschiedensten, oft gesundheitsbelastenden Materialien. Aber auch über unsere Luft und unser Wasser nehmen wir zunehmend Giftstoffe auf. Das heißt selbst bei einer gesunden Lebensweise kann der Mensch den Umweltgiften nicht mehr ausweichen.


Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der heutigen Erkrankungen durch die Überforderung des Körpers durch Vergiftung und Übersäuerung verursacht wird. In den Ballungsgebieten und in den Ländern, die sich in den letzten 200 Jahren unserer Zivilisation anpassen mussten, ist es besonders dramatisch. Hier treten vermehrt Krankheiten auf, die es in der Vorgeschichte der Menschheit niemals gegeben hat: Allergien, chronische Müdigkeit, Herz-Kreislaufprobleme, Gicht, Rheuma, Krebs und Osteoporose sind nur einige Beispiele dafür.

Um diese Krankheiten in den Griff zu bekommen, ist es wenig sinnvoll, nur die Symptome zu behandeln, denn das würde das eigentliche Grundproblem, einen übersäuerten und vergifteten Körpers nicht beheben. Letztlich würde mit der Verabreichung eines Medikamentes vielleicht eine kurzzeitige Verbesserung erreicht werden, jedoch nach relativ kurzer Zeit kommt es wieder zu den alten Symptomen. Will man Krankheiten behandeln, sollte man beim Darm anfangen, und diesen von Grund auf entgiften und wiederaufbauen.

“Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit”

Hippokrate, griechischer Arzt (300 Jahre v. Chr.)

“Der Tod sitzt im Darm”

Paracelsus, Denker und Arzt (16. Jahrhundert)

Und tatsächlich dient der Magen-Darm-Trakt nicht nur der Nahrungsaufnahmen, sondern er ist auch der Sitz von 80% unseres Immunsystems.

Die Oberfläche des menschlichen Darms beträgt 500 m², was in etwa so ist groß wie ein Tennisplatz !
Neben einer gründlichen Darmsanierung gibt es noch viele weitere Maßnahmen der Gesundheitsförderung, die die Entgiftung des Körpers unterstützen können.

Eine Entgiftung empfiehlt sich übrigens nicht nur, wenn man bereits erkrankt ist, sondern macht auch als Präventionmaßnahme Sinn, um gar nicht erst zu erkranken und dem Körper immer wieder ein Möglichkeit zu geben, sich von bereits angesammelten Giftstoffen zu entledigen.

Wie Du Deinen Körper entgiften kannst !

Es gibt viele Möglichkeiten, seinen Körper von schädlichen Giftstoffen zu befreien. Grundsätzlich kann man dabei zwischen einfach Reinigungsmaßnahmen für jeden Tag, intensiven Detox-Kuren und unterstützenden Anwendungen, die während einer Kur angewandt werden, unterscheiden.

Bei den Reinigungsmaßnahmen für jeden Tag (“Detox für jeden Tag”) handelt es sich – wie der Name schon sagt – um einfache Maßnhahmen, die regelmäßig und täglich durchgeführt werden können. Sie helfen dabei, das ständige Auftreten von alltäglichen Giften im Körper zu reduzieren. Ihre Anwendung ist kostengünstig (z.B. Ölziehen), und man benötigt dafür meist keine besonderen Hilfsmittel.

Detox Kuren sind in der Regel zeitlich begrenzt und dauern meist einige Wochen, selten einige Monate an. Ihre Durchführung erfolgt meist nach einem bestimmten Schema und beinhaltet oft einen langsame Anfangsphase (z.B. sog. Entlastungstage beim Fasten), eine intensive Kurphase in der Haupt-Kurzeit und zum Ende wieder eine langsame “Entwöhnung der Kur” (sog. Fastenbrechen oder Aufbauphase beim Fasten). In vielen Fällen macht es Sinn, eine Kur abseits des normalen Alltags durchzuführen, um den Körper so viel Ruhe wie möglich zu geben und sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren zu können.

Bei den unterstützenden Anwendungen handelt es sich zwar auch um Maßnahmen, die eine bessere Entgiftung fördern. Oftmals wird hierbei aber die Hilfe von Therapeuten (z.B. bei der Colon-Hydro-Therapie) oder von besonderen Hilfsmitteln (z.B. Infrarotsauna) oder Nahrungsergänzungsmitteln benötigt. Sie sind daher oft kosten- und zeitintensiver und können teilsweise nicht alleine zu Hause durchgeführt werden. Daher werden viele unterstüzende Anwendungen auch in Verbindung mit Detox Kuren angeboten.

Detox für jeden Tag                   Unterstützung beim Entgiften                    Detox-Kuren

Ölziehen                                       MSM                                                           Heilfasten
Detox Wasser                              Chlorella-Algen                                            Saftfasten                
Zitronenwasser                           Flohsamen                                                  Basenfasten
Detox Tee                                    Bentonit                                                      Darmreinigung                                                  
Detox Lebensmittel                    Zeolith                                                        Parasitenreinigung
Trockenbürsten                           Glaubersalz                                                   Leberreinigung
Detox Bad                                    Einlauf                                                        Schwermetallausleitung
Detox Kosmetik                          Colon-Hydro-Therapie
Zungenreinigung                        Lymphdrainage
Detox Yoga                                  Infrarotsauna
Minitrampolin

Entgiftungserscheinungen!

Wer sich zu einer Entgiftung entschließt, trifft auch die Entscheidung, zielgerichtet ins eigene Stoffwechselsystem einzugreifen. Das Wort DETOX beschreibt diesen Vorgang im Prinzip ganz genau: Schädigende Substanzen (Toxine), die dem Körper zugeführt und im Gewebe eingelagert wurden (Toxifikation), sollen gelöst und ausgeschieden werden (Detoxifikation). Ein Körper, der über Jahre Giftstoffe eingelagert hat, setzt diese unter einer Detox-Kur frei und leitet sie wieder aus.

In Abhängigkeit von Art und Menge der deponierten Toxine sowie des aktuellen Allgemeinzustandes können sich während des Entschlackungsprozesses daher leider auch unangenehme Empfindungen und Beschwerden einstellen. Verunsicherung und Angst machen sich breit: Entgiftung muss sich doch gut anfühlen. Überall hört man von der unglaublichen Klarheit und Leichtigkeit, die damit einhergehen und dann? Nicht selten kommt es daher zum Abbruch der Kur. Dabei lassen sich, mit ein bisschen Hintergrundwissen, die bedrohlichen Begleiterscheinungen als das verstehen, was sie tatsächlich sind – keine Nebenwirkungen, sondern Ausdruck eines Heilungsvorganges.

Was sind Entgiftungserscheinungen?

Über den Verdauungstrakt, die Haut und den Atem werden vom Organismus tagtäglich Schadstoffe aufgenommen. Übersteigt jedoch die aufgenommene Menge die Verarbeitungskapazität der Entgiftungsorgane Leber, Darm, Nieren, Galle, Lunge, Lymphsystem und Haut, beginnt er, die Toxine in körpereigenem Gewebe zu speichern. Bevorzugt wird dabei Fettgewebe, eine Unterart des Bindegewebes, angesteuert. Denn dort, und nur dort, können lipophile (lipo = Fett, phil = liebend) Substanzen, zu denen beispielsweise die meisten Schwermetalle und Pestizide gehören, „endgelagert“ werden. Sind die Fettzellen ausgelastet, werden auch die anderen Körpergewebe zum Lagerplatz umfunktioniert.

Während einer Detox-Kur geschieht nun Folgendes: Um den vierten Tag herum greift der Körper zur Energiegewinnung auf seine Fettreserven zurück. Die darin befindlichen Toxine werden gelöst und geraten zunächst in den Blutkreislauf. Dadurch kann es zu Entgiftungserscheinungen kommen. Im Gegensatz zu den hydrophilen, also wasserlöslichen, Stoffen, die von der Leber über die Nieren als Urin ausgeschieden werden können, gibt es bei den fettlöslichen mehr zu tun. Leber und Gallenblase müssen nun Hand in Hand arbeiten, um Schadstoffpartikel endgültig über den Darm zu entsorgen.

Welcher Prozess steckt dahinter?

Die Leber schickt die Toxine über die Gallenblase in den Dünndarm, wo Nähr-, aber auch Schadstoffe zum einen Teil rückresorbiert, zum anderen Teil per Weiterleitung an den Dickdarm ausgeschieden werden. Was nicht unmittelbar den Darm verlässt, gelangt erneut über die Pfortader in die Leber. Nun beginnt der sogenannte enterohepatische Kreislauf (Leber-Darm-Kreislauf) von vorne.

 Folglich zirkulieren auch die durch Entgiftung abgesonderten Substanzen im Körperinneren, bis sie endgültig beim Stuhlgang eliminiert werden können.

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